Ratgeber Hitzeschutz

Mit diesen Tipps bleiben Sie auch bei Hitze fit.

Gesundheitsrisiko Hitze

Die Folgen des Klima­wandels, wie gesund­heits­gefähr­dende Hitze­wellen, sind drama­tisch: In den Hitze­sommern 2015, 2018 und 2019 ver­zeichnete Deutsch­land jeweils bis zu 10.000 hitze­bedingte Todesfälle.

Wann spricht man von Hitze?

Von heißen Tagen spricht man, wenn die Tempera­turen auf über 30°C steigen, von Tropen­näch­ten, wenn die Tem­pe­ra­turen nachts bei über 20°C liegen. Der Deut­sche Wet­ter­dienst (DWD) de­fi­niert eine Hitze­welle als min­des­tens drei Tage mit Tempera­turen über 28°C. Hitze­warnungen werden ab einer gefühlten Tem­pe­ra­tur von etwa 32°C aus­ge­sprochen, wobei diese Schwel­len je nach Jahres­zeit vari­ieren kön­nen. Fak­toren wie Luft­feuchtig­keit oder Wind­ge­schwin­dig­keit be­ein­flus­sen dabei die Wärme­em­pfin­dung. Ab 38°C wird vor „extremer Wärme­belastung“ gewarnt.

Folgen für den Körper

Das körper­eigene Kühl­system arbeitet verstärkt, um die Körper­tempe­ratur bei 37°C zu halten. Hohe Außen­tempe­raturen er­schweren diese Regu­lierung. Um die über­schüs­sige Wärme abzu­leiten, er­weitern sich die Blut­gefäße. Dadurch sinkt der Blut­druck. Es kann zu Kreis­lauf­pro­blemen kom­men, zu einem Hitze­kollaps, zu einem Son­nen­stich und im schlim­msten Fall zu einem Hitzschlag.

Folgen für die Psyche

Hitzewellen erhöhen deut­lich die Zahl psychischer Not­fälle. Als Stress­faktor ver­min­dert Hitze die Selbst­kon­trolle und steigert Aggres­sivität, während Tropen­nächte den Schlaf stören und damit psychische Pro­bleme ver­stärken können.

Folgen für die Psyche

Hitze als sichtbares Zeichen des Klima­wandels ver­stärkt Zu­kunfts­ängste. Besorgnis­erregend ist auch der parallele Anstieg von Tempe­raturen und Suizid­raten, wes­halb psychisch kranke Menschen in Hitze­perioden besondere Auf­merk­samkeit benötigen.

Wer besonders gefährdet ist

Vor allem Menschen, deren Kreis­lauf bereits beein­trächtigt ist, sind bei Hitze gefähr­det. Dazu gehören Ältere, Über­ge­wichtige sowie Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkran­kungen oder Dia­betes mellitus. Aber auch Säug­linge, Kinder und Schwan­gere zählen zur Risiko­gruppe.

Tipps zum Schutz vor Hitze

Abkühlung und Sonnen­schutz helfen, hitze­bedingte Gesund­heits­schäden zu ver­meiden. Durch Raum­kühlung, leichte, atmung­saktive Kleidung, aus­reichen­des Trinken (am besten elektro­lyt­haltige Getränke wie Mineral­wasser oder Saft­schorlen) und ange­passtes Ver­halten schützen Sie Ihren Körper vor Über­hitzung. Passen Sie Ihre Tages­routine an Hitze­perioden an und seien Sie bei Vor­er­kran­kungen besonders vorsichtig.

Tipps zum Schutz vor Hitze

Erfahren Sie mehr da­rüber, wie Sie Hitze­be­schwer­den vor­beugen und die nächste Hitze­welle gesund überstehen:

➞ Gesundheitsschutz bei hohen Temperaturen

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Veröffentlicht am 07.05.2025
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