Die Preise für Gas, Öl und Strom sind enorm gestiegen. Das kann in diesem Winter richtig ans Geld gehen. Aber wie viel spart man tatsächlich, wenn man ein Grad weniger heizt?
Beim Heizen geht es um bares Geld.
Mit jedem Grad weniger spart ihr sechs Prozent an Energie – und die damit verbundenen Kosten. Das rechnet sich.
71 Prozent der Energie, die wir im Haushalt verbrauchen, entfällt aufs Heizen. Deswegen ist das Einsparpotenzial hier am höchsten – und deutlich größer als beim Kochen, Fernsehen oder warm Duschen.
Aber was ist eine gute Temperatur?
Und nachts stellt ihr die Heizung in allen Räumen auf 14 Grad.
Wieso? Je höher die Temperatur drinnen, desto mehr Wärme kann nach draußen entweichen.
Wird die Temperatur aber nach unten geregelt, verringern sich die verlorene Energie und die Kosten.
Wie ihr die Heizung richtig einstellt? Tatsächlich sind die Zahlen auf deinem Thermostat genauen Raumtemperaturen zugeordnet.
Heizung läuft nur, wenn die Temperaturen unter ca. 5 °C fallen
Stufe 1: ca. 12 °C
Stufe 2: ca. 16 °C
Stufe 3: ca. 20 °C
Stufe 4: ca. 24 °C
Stufe 5: ca. 28 °C
Jeder Strich dazwischen ist jeweils ein Grad mehr bzw. weniger.
Damit wird auch klar, warum es nichts bringt, die Heizung voll aufzudrehen, damit es schneller warm wird. Auf Stufe 3 arbeitet der Heizkörper genauso fix wie auf Stufe 5. Nur die Endtemperatur ist eine andere.
Bei Stufe 5 sind das 28 Grad! Ihr heizt also nicht schneller, nur länger – und zahlt damit unnötig Geld.
Grafik und Animation: Anton Delchmann
Text: Nele Justus
Research: Nele Justus