Stahl und Rauch

Der Feuerring, als Grill gestartet, hat sich zum Designklassiker entwickelt. Was ist sein Geheimnis?

Andreas Reichlin

Schwebender Koloss

Der Feuerring "Luna Grande" wiegt mehrere hundert Kilo und wirkt doch, als würde er schweben.

Vollendung

Der Feinschliff der Kante gibt dem Feuerring seine perfekte Form. Erst dadurch verwandelt er sich in eine Skulptur.

Sein Schöpfer

Bildhauer Andreas Reichlin hat nie einen Grill erfinden wollen. Er näherte sich über Form, Material und Klang dem Ring, der die Hitze wie eine Höhle einschließt. Archaisch und Elementar. Sich im Kreis um das Feuer zu versammeln, war die Inspiration.

Grillrevolution

Von der Alphütte in der Schweiz bis zum Ferienresort in Neuseeland ist der Feuerring das Maß aller Grilldinge geworden. Spitzenköche loten auf ihm seine und ihre Grenzen aus.

Zurück zum Ursprung

Die Hitze des Rings ist immer präsent. Mit ihr zu arbeiten, zu experimentieren, ist Herausforderung und Magie zugleich.

Zeitmaschine

Kein Griff, keine Rollen, keine Kanten. Der Ring gibt dem Feuer seine perfekte Bühne. Was auf ihm liegt, wird zur köstlichen Nebensache.

1000 Jahre

soll das Material mindestens halten, sagt Reichlin. Der 15 Millimeter dicke Stahl ist fast für die Ewigkeit gemacht. Wind und Wetter können ihm nichts anhaben.

Kunstobjekt

Ein Schweizer Bundesgericht hat den Feuerring als Kunstobjekt anerkannt und damit urheberrechtlich geschützt. Dies soll ihn auch vor Nachahmern schützen. Auf das es in ihm auf ewig brennt.

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GOODLIFE #190

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Veröffentlicht am 14.09.2026
Credits

Text: Johannes Mitterer

Fotografie: Andreas Reichlin

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