Proteine für die Welt

Wie das Food-Tech-Startup MicroHarvest eine Lösung für die wachsende Weltbevölkerung gefunden hat

Die Welt wächst – und der Hunger auch
Schon heute sind in vielen Regionen der Welt Nah­rungs­mittel knapp. Bis 2037 wird die Welt­be­völkerung auf über neun Milliarden Menschen anwachsen

Tierische Proteine: belasten Klima und Ressourcen
Damit steigt der Bedarf an gesunden und nahr­haften Lebens­mitteln enorm – und damit auch die Nach­frage nach Protein. Protein ist für eine aus­ge­wogene Er­näh­rung zentral. Aller­dings wächst die Nach­frage danach schneller, als sie produziert werden können. Her­köm­mliche Protein­quellen, wie z.B. Fleisch oder Fisch, belasten Klima und Ressourcen extrem: Die Fleisch­pro­duktion allein ver­ursacht vier bis fünfmal mehr CO₂ als die gesamte Luftfahrtindustrie.

Pflanzliche Alter­nativen: nährstoff­arm und schwer skalierbar
Pflanzliche Alternativen dagegen sind zwar klima­freund­licher, aber nicht so nähr­stoff­reich. Außer­dem lassen sie sich schwer in großen Mengen her­stellen. Für die wachsende Welt­bevölke­rung reicht das nicht: Wir brauchen eine Protein­quelle, die gesund, nachhaltig und verlässlich ist.

MicroHarvest: Protein durch Fermentation
Was wäre, wenn wir Tonnen solcher Proteine in nur einem Tag herstellen könnten? Das Hamburger Food-Tech-Startup MicroHarvest macht es möglich: dank Fermen­tation. Dabei handelt es sich um einen natür­lichen Prozess, den wir seit Jahr­hun­der­ten kennen: Er kommt zum Beispiel bei der Her­stellung von Bier, Joghurt oder Kimchi zum Einsatz.

Fermentation: Mikroben in Aktion
In riesigen Bio­reaktoren wachsen Mikro­organis­men heran. Diese winzigen Helfer wandeln Neben­produkte aus der Land­wirt­schaft, beispiels­weise Zucker­rüben­melasse, in hoch­wertiges Protein um.

Der Prozess ist schneller und nach­haltiger als her­kömmliche Methoden: Dabei werden bis zu 98% weniger CO2 aus­ge­stoßen als bei der Fleisch­produktion.

Vom Rohstoff zum fertigen Protein
Nach dem Fermentationsprozess wird das Protein geerntet, aufbereitet und schonend getrocknet. Das Ergebnis: Ein Protein in Pulver­form, das reich an Vitaminen, Mineral­stoffen und Aminosäuren ist. Gleich­zeitig ist es lecker: Geschmacks­tests bei Hunden und Katzen sowie erste Produkte am Markt, wie “Pure Bites” von VEGDOG, zeigen: Haustiere nehmen das Protein sehr gut an.

2026: Human-Food-Expansion und Skalierung
Nachdem das Protein bei Haus­tieren bereits über­zeugt hat, ist auch der Ein­atz in Lebens­mitteln für Men­schen in den kom­men­den Jahren geplant. Ein wich­ti­ger Schritt, um eine nach­haltige Protein­quelle für die wach­sen­de Bevölkerung bereit­zustellen. Gleich­zeitig wird die Produktion deutlich erhöht: Von aktuell einer Tonne pro Tag soll sie im kommenden Jahr auf 15.000 Tonnen pro Jahr wachsen.

Unsere Produktionsstätten

Globale Lösung dank skalierbarer Technologie
MicroHarvest zeigt, wie Protein­pro­duktion für Milliarden von Lebe­wesen funktioniert: Dank skalierbarer Techno­logie kann die Her­stellung problem­los auf Tausende Tonnen aus­ge­weitet werden. Dabei nutzt MicroHarvest lokale land­wirt­schaft­liche Neben­produkte, reduziert den Transport­auf­wand und schont natürliche Ressourcen.

Die Vision: nachhaltige Ernährung für alle
MicroHarvest liefert die Antwort auf eine zentrale Frage unserer Zeit: Wie ernähren wir zehn  Milliarden Menschen und viele andere Lebe­wesen gesund, nach­haltig und ohne Kom­pro­misse? Die Lösung vereint schnelle Pro­duktion, hoch­wertige Nähr­stoffe und Um­welt­freund­lich­keit in einer zukunfts­weisenden Technologie.

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Veröffentlicht am 23.11.2025
Credits

Grafik und Animation: Scrollytelling GmbH

Kontakt
MicroHarvest
MicroHarvest GmbH
Jürgen-Töpfer-Straße 50
22763 Hamburg