Die Menora

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Seit Jahrtausenden ist die Menora, der siebenarmige Leuchter, ein religiöses Symbol und somit das älteste Symbol des Judentums.

Nach der Überlieferung erhielt Mose am Berg Sinai neben den 10 Geboten von Gott auch den Auftrag: Den goldenen siebenarmigen Leuchter herzustellen, ihn während der vierzigjährigen Wanderung durch die Wüste mitzuführen und anschließend im Jerusalemer Tempel aufzustellen (2. Buch Mose, 25: 31-39).

Im Tempel stellte der Leuchter für die Juden die Anwesenheit Gottes dar. Gott wird durch das Licht der Menora symbolisiert. Mit der Zerstörung des Tempels entstand die Tradition, bestimmte Gegenstände nicht mehr nachzuahmen. Deshalb sollte auch die Menora mit ihren sieben Armen nicht mehr aufgestellt werden.

Heute verkörpert die Menora geistige Erleuchtung, Einsicht und das Licht der Erde, das Gott zu Beginn der Schöpfung schuf.

Mit dem Licht ist die göttliche Lebenskraft gemeint, die sich in den Lichtern der Menora auch der Channukia widerspiegelt.

Das ewige Licht (hebr. „Ner Tamid“), das in der Synagoge brennt, erinnert an die Menora des Jerusalemer Tempels und an die damit verbundene ständige Gegenwart Gottes.

Die Form der Menora erinnert an einen Baum: Die sieben Arme stehen für die sechs Schöpfungstage und den Schabbat (Ruhetag).

Der siebte Arm
(Schabbat) ist die Achse.

Das Symbol ist ins Staatswappen Israels aufgenommen.

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Veröffentlicht am 17.03.2023
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