
Festung, Fischerboote und viel zu wenig Kaffee
Morgen in Naftakos, hieß es. Stattdessen: goldene Festung, tiefblaues Meer, Dämmerlicht pur. Offenbar hat hier jemand Abend und Morgen verwechselt. Macht nichts, die Burg sieht so oder so umwerfend aus.
Mitten aus einer Ruine im Wasser wächst ein Baum, trotzig und stur. Die Sonne geht unter, die Berge glühen orange. Wir fragen uns: Wer hat diesem Baum eigentlich den Job gegeben, hier Wurzeln zu schlagen?
Ein Segelboot döst im Hafen, die Lichter tanzen im Wasser. Sehr romantisch, sehr nächtlich, sehr wenig morgendlich. Naftakos, wir müssen reden über deine Zeitangaben.
Nochmal Sonnenuntergang, nochmal Berge, nochmal dieses kitschig schöne Orange. Vielleicht war der Titel einfach Wunschdenken. Aber ehrlich, bei so einem Himmel verzeiht man jede Verspätung.
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