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Die Krise begann direkt nach Neujahr. Am 4. Januar 2026 setzte Donald Trump ein Ultimatum: Er kündigte an, in genau „20 Tagen“ über Grönland zu entscheiden. Zuvor hatte er bereits Jeff Landry zum Sondergesandten für die Insel ernannt. In Washington wurde Grönland offiziell zur „Sicherheitszone 1“ deklariert, was den Anspruch auf die Insel völkerrechtlich untermauern sollte.
Mitte Januar erreichte die Rhetorik ihren gefährlichsten Punkt. Trump weigerte sich, militärische Gewalt gegen den NATO-Partner Dänemark auszuschließen: „Wir werden es auf die leichte oder die harte Tour tun.“ Als Reaktion gingen am 12. Januar Tausende Menschen in Nuuk und Kopenhagen auf die Straße, um gegen die drohende Annexion und für die Selbstbestimmung Grönlands zu demonstrieren.
Am 17. Januar zog Trump die wirtschaftliche Daumenschraube an. Auf Truth Social drohte er acht EU-Staaten – darunter Deutschland, Frankreich und Dänemark – mit 10 % Strafzöllen ab dem 1. Februar. Er kündigte an, diese ab dem 1. Juni auf 25 % zu erhöhen, sollte kein Verkaufsabkommen stehen. Die Märkte stürzten daraufhin weltweit ab, da ein globaler Handelskrieg unmittelbar bevorstand.
Kurz vor dem Weltwirtschaftsforum formierte sich der Widerstand. Am 20. Januar bekräftigte die EU ihre Solidarität mit Dänemark. Die Bundeswehr und andere Partner entsandten symbolisch unbewaffnete Soldaten zu einer „Erkundungsmission“ nach Grönland, um Präsenz zu markieren. Gleichzeitig drohte Brüssel mit automatischen Gegenzöllen auf US-Waren, die ab dem 7. Februar in Kraft treten sollten.
Gestern, am 21. Januar, trat Trump in Davos vor das Weltwirtschaftsforum. Er polterte gegen „undankbare Verbündete“, schloss aber erstmals militärische Gewalt für eine Übernahme aus. Er erklärte, er wolle Grönland „nicht auf Miete verteidigen“, und bot stattdessen sofortige Gespräche an. Hinter den Kulissen verhandelte NATO-Chef Mark Rutte bis tief in die Nacht, um einen Kompromiss zu finden.
Heute Nachmittag folgte die Eilmeldung aus den Schweizer Bergen: Trump und Rutte haben sich auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Trump zog die für den 1. Februar geplanten Strafzölle offiziell zurück. Die Börsen feierten diesen „Waffenstillstand“ heute mit einem historischen Kurssprung; die Aktien deutscher Automobilhersteller legten im Schnitt um über 5 % zu.
Das Abkommen sieht vor, dass Grönland dänisch bleibt, aber de facto zum US-Sicherheitsgebiet wird. Die USA erhalten das Recht auf den Bau des Raketenschirms „Golden Dome“ und einen „uneingeschränkten Zugang“. Zudem sicherten sich die USA ein Veto-Recht bei allen Investitionen in grönländische Rohstoffe, um China und Russland konsequent vom Zugriff auf Seltene Erden auszuschließen.
Das heutige Datum markiert das Ende der transatlantischen Partnerschaft auf Augenhöhe. Trump hat durch pure Erpressung – die Kombination aus militärischer Drohung und Zoll-Terror – seine strategischen Ziele erreicht, ohne einen Kaufpreis zu zahlen. Europa hat zwar den freien Handel gerettet, aber seine Arktis-Autonomie verloren. Die neue Weltordnung basiert ab heute auf Stärke, nicht mehr auf Verträgen.