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Diese Scrollys zeigen, welche Fakten bei einer Krise in Deutschland zählen. Wer die Logik hinter Schutzmaßnahmen kennt, agiert unabhängig von externer Hilfe. Wissen sichert die Versorgung, wenn gewohnte Strukturen wegbrechen.
Warnungen kommen über die NINA-App, Cell Broadcast und Sirenen gleichzeitig. Mobilfunknetze sind in Krisen oft überlastet oder werden gezielt gestört. Dieser Mix stellt sicher, dass lebenswichtige Informationen dich auch dann erreichen, wenn ein Kanal ausfällt.
Suche bei Gefahr sofort einen Raum ohne Außenwände auf (z. B. einen innenliegenden Flur). Die erste Wand absorbiert die Druckwelle einer Explosion, die zweite Wand stoppt die Splitter der ersten. Glasflächen sind unbedingt zu meiden – bei Druckwellen werden sie zu tausenden Geschossen.
Ein Kurbel- oder Batterieradio ist die wichtigste Informationsquelle. Das Internet ist eine fragile Kette aus Glasfasern und Servern, die leicht zu unterbrechen ist. Radiowellen hingegen sind robust und weitläufig. Ein analoges Gerät macht unabhängig vom Schicksal der Sendemasten und des Stromnetzes.
Taschenlampen und geladene Powerbanks müssen griffbereit sein. Dunkelheit löst instinktiv Angst aus und führt zu Unfällen. Licht gibt die visuelle Kontrolle über die Umgebung zurück. Eine Powerbank sichert die Möglichkeit für einen Notruf, solange lokale Restsignale bestehen.
Alle wichtigen Dokumente gehören griffbereit in eine Mappe. Muss das Zuhause verlassen werden, ist der Nachweis der Identität (Pass, Urkunden) entscheidend für die Registrierung und Hilfeleistungen. Es verhindert den Stress des Suchens im Moment einer Evakuierung.
Das Wissen über den unmittelbaren Schutz verschafft Zeit. Doch Zeit allein reicht nicht ohne Versorgung. Im nächsten Scrolly geht es darum, wie eine 10-tägige Autarkie sichergestellt wird, damit die staatliche Hilfe in Ruhe anlaufen kann.