Die Bühne: Jahresmitteltemperatur-Abweichung Griechenlands gegenüber dem Referenzzeitraum 1961–1990. Die Nulllinie markiert das vorindustriell geprägte Normalkl
Die Bühne: Jahresmitteltemperatur-Abweichung Griechenlands gegenüber dem Referenzzeitraum 1961–1990. Die Nulllinie markiert das vorindustriell geprägte Normalklima des 20. Jahrhunderts.
Bis in die 1980er schwankte die Abweichung eng um die Nulllinie — natürliche Variabilität dominierte, kein klarer Trend. Ab den 1990ern löst sich die Kurve nach oben: erste systematische Erwärmung. Der Rekordsommer 2007 mit landesweiten Waldbränden und Temperaturen über 45 °C treibt die Jahresabweichung auf fast +1,9 °C. 2012 markiert mit rund +2,1 °C einen weiteren Extremwert, gefolgt von den Dürre- und Hitzejahren 2018 und dem Rekordjahr 2023, in dem die verheerenden Brände auf Rhodos und Euböa international Schlagzeilen machten. Der Trend ist eindeutig: Extremjahre, einst Ausreißer, werden zur neuen Norm.