Ärger um Glasfaseranschluss

Langes Warten auf schnelles Internet

In Weyhe wurde Andreas Marquardts Grundstück bei der Verlegung von Glasfaser ausgelassen.

Foto: Sina Schuldt/dpa

Die Deutsche Glasfaser ließ Andreas Marquardts Straße in Weyhe bei den Bauarbeiten einfach aus. Nun soll er für den Anschluss viel mehr bezahlen als erwartet. Die Geschichte zieht sich bereits über ein halbes Jahr.

Vor zwei Jahren warb die Deutsche Glasfaser um Interessenten für den Ausbau ihres Netzes. Marquardt zeigte Interesse, obwohl sein Haus in dem seit Jahren bestehenden Wohngebiet noch in Planung war.

Als das Haus fertig war, meldete er sich bei der Deutschen Glasfaser, um einen Antrag für das schnelle Internet zu stellen. Jedoch bekam er die Rückmeldung, dass vor seinem Haus kein Kabel liegen würde.

Die Straße müsste aufgerissen und Kabel auf 40 Metern Länge auf sein Grundstück ins Haus hinein gelegt werden. Kosten solle das 3949,99 Euro. Vor zwei Jahren war noch die Rede von 844,99 Euro. Baukosten in Höhe von 750 Euro wollte ihm die Deutsche Glasfaser schenken.

Die Wirtschaftsförderung der Gemeinde Weyhe unterstützte ihn so gut es ging, jedoch wurde der Internetanschluss im Wohngebiet von Marquardt auf eigene Rechnung und nicht mithilfe staatlicher Förderung ausgebaut. 

Bis Ende Juli sollte Marquardt laut Deutscher Glasfaser Internet haben. Heute wartet er immer noch. Was das Unternehmen Deutsche Glasfaser zu Marquardts Situation sagt und warum er das Angebot einer anderen Firma nicht annehmen möchte, lesen Sie hier:

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Veröffentlicht am 05.10.2026
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