
Der Standort der Cannabis-Plantage des Vereins wurde bisher geheim gehalten.
Das Cannabisgesetz hat Anbauvereinigungen möglich gemacht. CannaPlanet aus Lilienthal versorgt auf dieser Basis mehr als 130 Mitglieder.
300.000 bis 400.000 Euro hat der Verein investiert. Schwieriger als die Technik war lange die Suche nach einem Grundstück und die Genehmigung.
Die Produkte dürfen für Minderjährige nicht einmal sichtbar sein. An Menschen unter 21 gibt der Verein gar nichts ab, auch weil der THC-Gehalt der Sorten zu hoch schwankt.
Bolok sieht den größten Vorteil in kontrollierter Ware ohne fragwürdige Zusätze. Studien zeigen aber bisher: Der Schwarzmarkt ist durch Anbauvereine kaum kleiner geworden.
Gewinn machen darf der Verein nicht – für den Gründer zählt vor allem, dass der Job ihm endlich Spaß macht.