
Die Gemüsewerft zeigt, wie urbane Landwirtschaft funktioniert. Und hat noch viel mehr zu bieten.
Die Gemüsewerft auf der Überseeinsel verbindet seit 2013 urbane Landwirtschaft mit sozialer Teilhabe.
Acht bis zwölf Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen arbeiten dort als Gärtnerinnen und Gärtner. Sie unterstützen auch beim Ausschank im Biergarten.
"Man darf hier krank sein, auch länger. Die Arbeit geht nicht verloren", sagt Michael Scheer, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft.
"Jeder darf hier so sein, wie er ist", sagt Gärtner Jan Uekermann. Er zieht gerade Jungpflanzen im Gewächshaus vor.
Die 1500 Quadratmeter dienen als "Showroom für Ernährung": Menschen lernen dort, wie Lebensmittel angebaut werden.
Das Geerntete wird im Gemüseregal am Eingang verkauft, der Großteil geht an ein Restaurant im Viertel.