Mitmachaktion des Nabu

Igeln und Maulwürfen das Leben leicht machen

Wie die Tiere auch in Ihrem Garten geschützt werden können und warum es wichtig ist, sie zu zählen.

Foto: dpa

Igel stehen in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Der Maulwurf ist sogar ausdrücklich gesetzlich geschützt. Er darf also nicht gestört oder gar getötet werden.

Der Nabu Delmenhorst gibt Tipps, wie die kleinen Gartenbewohner geschützt werden können:

Beim Mähen sollte immer nur ein Teilbereich des Rasens gemäht werden. Nach circa zwei Wochen dann der nächste. So haben die Tiere Zeit, zwischen den Bereichen zu wechseln.

Igel sind vor allem in der Dämmerung und nachts auf Nahrungssuche. Treffen sie dabei auf Mähroboter, fliehen sie nicht, sondern rollen sich häufig ein und sind den rotierenden Messern schutzlos ausgeliefert.

Mit der Aktion "Deutschland sucht Igel und Maulwurf" ruft der Nabu dazu auf, Igel und Maulwürfe zu beobachten und ihre Sichtungen zu melden.

"Wer einen Igel entdeckt und meldet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz."


Lamin Neffati, Pressesprecher des Nabu Niedersachsen

Die Daten fließen in eine wissenschaftliche Studie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung ein. Das Ziel ist, langfristig Veränderungen der Bestände zu erkennen und daraus geeignete Schutzmaßnahmen ableiten zu können.

Übrigens: Sind Maulwürfe in Ihrem Garten unterwegs, bedeutet das, dass der Boden gesund ist und viele Kleinlebewesen dort unten ihr Zuhause haben.


Maulwürfe können außerdem sehr nützlich sein, denn sie fressen Schädlinge.

Was der Nabu Delmenhorst noch empfiehlt und wie die Zählaktion abläuft, erfahren Sie im Artikel.

Vom richtigen Futter bis zum geeigneten Schlafplatz: Wie Sie Igeln auch in Ihrem eigenen Garten helfen können, erfahren Sie in unserer Podcast-Folge.

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Veröffentlicht am 21.09.2026
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