
Drei Gründer mit Migrationsgeschichte zeigen, wie viel Mut, Ausdauer und Eigeninitiative es braucht.
Ein neues Land, eine neue Sprache, viel Bürokratie: Für Menschen mit Migrationsgeschichte ist der Weg in die Selbstständigkeit in Deutschland oft besonders steinig.
Omar Chehade sprach lange kaum über seine Geschäftsidee, weil viele in seinem Umfeld daran zweifelten.
Heute ist der 36-Jährige Unternehmer in Delmenhorst: Mit seinem Sicherheitsdienst schult er Menschen für Jobs im Security-Bereich.
Als Manuela di Bari aus Apulien nach Bremen kam, sprach sie kein Wort Deutsch. Heute baut sie mit ihrem Geschäftspartner eine Ölmühle für regionale Saaten auf.
"Meine Herkunft ist Rucksack und Werkzeugkiste zugleich."
Manuela di Bari
Salam Halwani floh 2014 aus Syrien nach Deutschland. Obwohl sie gut ausgebildet ist, kann sie nicht als Lehrerin arbeiten. Also hat sie sich etwas Eigenes aufgebaut: Workshops, Trainings und Beratung zu Gewaltprävention, Selbstermächtigung und Migration.
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