40 Jahre Modernes in Bremen

Vom maroden Pornokino zum Kultclub

Aus einem Pornokino machen zwei Kumpels in den 80ern einen der heute wichtigsten Clubs in Bremen.

Foto: Matthias Balk/dpa

Das Modernes wird 40 – und ist für viele Bremer bis heute mehr als nur ein Club. Sein Erfolgsrezept liegt ausgerechnet im Dazwischen. 1985 übernahmen die beiden Gründer das marode frühere Pornokino "Pam".

Die beiden Gründer Heiner Hellmann (links) und Edu Woltersdorff entdeckten die berühmte Luke im hohen Saal erst nach Vertragsabschluss. Heute ist das "schönste Loch Bremens" das Symbol des Hauses.

Aus dem alten Pornokino sollte nie ein reiner Tanzschuppen werden. Geplant war ein offener Kulturort mit Konzerten, Kino, Diskussionen und Partys. Die Nächte sicherten dem Modernes zunehmend das Überleben.

Die ersten Jahre waren geprägt von Schulden, viel Arbeit und Ärger wegen Lärms. Doch gerade weil das Modernes nie geschniegelt wirkte, wurde es für viele zum besonderen Ort.

Zum Jahreswechsel übernimmt nun die nächste Generation. Modernisiert wurde viel – geblieben ist das, was das Modernes ausmacht: Konzertsaal, Club und Erinnerungsort zugleich.

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Veröffentlicht am 28.10.2026
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