Sanierungen und Neubauten

So soll es mit den Bremer Brücken weitergehen

Ein Bericht des Bau- und Verkehrsressorts gibt Einblicke in die Planung.

Foto: Studio B GmbH

Bremen stellt seine Brücken neu auf den Prüfstand. Der Sanierungsstau ist so groß, dass aus einzelnen Baustellen ein Dauerprojekt geworden ist.

Besonders im Fokus der Behörden steht die Weserstrombrücke (A1), die Stephanibrücke, die Karl-Carstens-Brücke (Erdbeerbrücke), die Wilhelm-Kaisen-Brücke und die Bürgermeister-Smidt-Brücke.

Die Weserstrombrücke (A1) hat Tragfähigkeits- und Stabilitätsprobleme. Die Instandsetzungsarbeiten verzögern sich bis November 2026. Der geplante Ersatzneubau ab 2032 wurde wegen fehlender finanzieller Mittel vorerst gestoppt.


Die Stephanibrücke weist unter anderem Beulschäden und Ermüdungsrisse auf. Die Bauarbeiten sollen 2028 beginnen. Der Bau des Ersatzneubaus soll 2032 starten.

Die Karl-Carstens-Brücke (Erdbeerbrücke) befindet sich noch in der Überprüfungsphase. Die Instandsetzung ist für 2029 bis 2030 vorgesehen.


Die Wilhelm-Kaisen-Brücke wird bis 2029 schrittweise instand gesetzt, aktuell gelten weiterhin 30 km/h und ein Gewichtslimit von 40 Tonnen. Ein Neubau ist für 2045 bis 2047 vorgesehen.

Die Bürgermeister-Smidt-Brücke wurde statisch verstärkt. Aktuell gelten 30 Tonnen Höchstgewicht, 30 km/h und jeweils nur ein Fahrstreifen pro Richtung. Weitere Verstärkungsarbeiten sollen zwischen 2027 und 2028 beginnen.

Weitere Informationen inklusive einer Karte über die Baustellen und die anstehenden Kosten lesen Sie hier:

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Veröffentlicht am 08.10.2026
WESER-KURIER · Martinistr. 43, 28195 Bremen
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