
Sturm, Delfine und Champagnersegeln
Marius Rüger ist angehender Jugendschiffer und Mitglied der Segelkameradschaft "Das Wappen von Bremen". Eine Reise nach Portugal war Teil seiner Schifferpatentprüfung.
Die Crew der Segelkameradschaft segelte von Cherbourg nach Porto. Sie war bei Sturm im Ärmelkanal unterwegs und erlebte aber auch mal ruhigere Bedingungen in der Biskaya.
Marius Rüger war verantwortlich für die Routenplanung und die Wacheinteilung seiner sechs Mitsegler – fünf Männer, eine Frau. Er legte fest, wer wann an Deck Dienst hat.
Für die Mannschaft war besonders die erste Nacht eine Herausforderung: Die Wachgänger an Deck bekamen immer wieder kalte Salzwasserduschen, wenn die hohen Wellen über das Deck spülten.
Die Crew wuchs während des Törns zu einem guten Team zusammen. Gut drei Tage lang waren Crew und Boot der einzige Zipfel Zivilisation im Umkreis etlicher Seemeilen.
Porto: Nach 13 Tagen erreichte die "Löwe von Bremen" ihr Ziel. 919 Seemeilen – gut 1700 Kilometer – legten Boot und Mannschaft in dieser Zeit zurück.
Für Marius Rüger war dort aber noch nicht Schluss: Mit der "Löwe von Bremen" ging es für ihn noch weiter nach Alicante und Malta. Erst im Oktober wird der er wieder heimischen Boden unter den Füßen haben.