Innovation

Wie das Bremer Stahlwerk CO2 und Energie spart

Heißen Stahl vor dem Walzen erkalten lassen? Sinnlos, fanden die Ingenieure auf der Bremer Hütte.

Foto: Arcelor-Mittal

Das Stahlwerk Bremen braucht für seine Produktion riesige Mengen Energie. Einen kleinen Teil davon spart die Hütte neuerdings ein.

Die Stahlblöcke erkalteten auf dem Weg vom Ofen zum Walzen bislang – immer dann, wenn die Walzstraße belegt oder in Wartung war.

Dann mussten die Blöcke vor dem Walzen wieder erhitzt werden – kostspielig und energievergeudend.

Ingenieure haben den Prozess nun angepasst: Die Blöcke werden in einer riesigen Thermobox zwischengelagert, wo sie auf mindestens 450 Grad gehalten werden. Bei Bedarf werden sie einfach entnommen.

So will das Stahlwerk Energie sparen und den CO-2-Ausstoß zumindest ein wenig senken. Von 5600 Tonnen pro Jahr gehen die Fachleute aus. Der Gesamtausstoß liegt allerdings bedeutend darüber: 3,5 Millionen Tonnen.

Sechs Millionen Euro hat die Thermobox gekostet.

Wie die Thermobox nicht nur Energie spart, sondern auch Stahlschrott vermeidet:

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Veröffentlicht am 11.09.2026
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