
Beschäftigte bekommen Insolvenzgeld und ein Teil des Karstadtgebäudes wird neu entwickelt.
Leidtragende des vierten Insolvenzverfahrens von Galeria sind vor allem die 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 83 Filialen. Rund 130 arbeiten am Bremer Standort in der Obernstraße.
Für die nächsten drei Monate ist ihr Gehalt aber garantiert. Die Bundesagentur hat das Insolvenzgeld bewilligt. Das Geld soll laut Plan über eine Bank vorfinanziert werden, damit es schnell ausgezahlt werden kann.
Unabhängig davon, wie es bei Galeria weitergeht, soll das Gebäude geteilt werden. Abgetrennt wird der Flügel, dessen Fassade mit braunen Metallelementen verkleidet ist. Dieser soll abgerissen werden, um einem Neubau Platz zu machen.
In die Entwicklung mit aufgenommen wird direkt daneben auch ein Stück vom eigentlichen Karstadthaus. Im Ganzen könnte auf diese Weise etwas aus einem Guss entstehen, das seinen Ursprung in den 30er-Jahren hat.
Der Umbau soll eine Nutzfläche von knapp 17.000 Quadratmetern ergeben. Dort soll sich Einzelhandel, Hochschullehre und ein Hotel ansiedeln. Mit der Fertigstellung wird für das Jahr 2030 gerechnet.
Auch das frühere Kaufhof-Gebäude und das angrenzende Parkhaus Mitte in der Papenstraße sollen im kommenden Jahr abgerissen werden. Welche Entwürfe für das Areal zur Debatte stehen, lesen Sie hier:
Warum einzelne Bereiche im Galeria Warenhaus abgesperrt sind, was mit der geplanten Frische- und Schrumpfkur geschieht und weitere Informationen zum geplanten Umbau lesen Sie hier: