
Die Bremer sind nach dem 2:0 gegen Hoffenheim Tabellenfünfter.
Sieben Spiele ohne Niederlage, Platz fünf, dazu ein überzeugender Heimsieg gegen Hoffenheim: Werder gehört gerade zu den formstärksten Teams der Liga.
Niclas Füllkrug sieht den Schlüssel nicht zuerst im Spielsystem, sondern im Charakter. Die Mannschaft habe sich erstaunlich schnell gefunden.
Sieben Spieler in der Startelf waren im Vorjahr noch nicht dort. Gerade im Mittelfeld hat Werder fast alles umgebaut – und wirkt trotzdem erstaunlich stabil.
Trainer Daniel Thioune erklärt den schnellen Zusammenhalt schlicht: Siege verbinden. Jeder Punkt und jeder aufgeholte Rückstand macht das Team gefestigter.
Werder tritt derzeit resilient, wach und unangenehm auf. Das 2:0 durch Eren Dinkci und das erste Zu-null-Spiel der Saison wirken deshalb wie mehr als nur ein guter Tag.
Nach acht Spieltagen bleibt die Tabelle beweglich. Aber dieser Sieg gegen eine Topmannschaft fühlt sich für Werder wie ein Riesenschritt an.
Und Niclas Füllkrug? Mit neun Treffern in acht Spielen ist der Stürmer in Topform. Ob es für eine Rückkehr ins DFB-Team reicht, ist offen – sein Trainer hofft.