Beschädigt bis baufällig

Wie geht's weiter mit den Bremer Brücken?

Die Weserbrücken müssen in den kommenden Jahren saniert werden. Das ist der Stand bei den Planungen.

Die Bremer Weserbrücken stehen wegen ihres teilweise maroden Zustands schon seit einigen Jahren unter Beobachtung.

Die Brücken stammen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Inspektionen aus den vergangenen Jahren haben ergeben, dass sie alle mittlerweile Schäden oder Mängel aufweisen.

Bis in die 2030er-Jahre sollen alle fünf großen Weserquerungen entweder saniert oder ersetzt werden.

Für das Befahren der Brücken gibt es deshalb schon länger Vorgaben und Einschränkungen. Auch kam es wiederholt zu Sperrungen.

Im Juni 2026 kam nun wortwörtlich etwas Schwung in die Sache: Der Bremer Senat hat mit breiter Zustimmung eine sogenannte Beschleunigungsnovelle beschlossen.

Diese Novelle sieht vor, dass Neubauten der kommunalen Weserbrücken zukünftig mit deutlich weniger bürokratischem Aufwand verbunden sind.

Das Geld für die Bauprojekte soll aus dem Sondertopf des Bundes für Investitionen in die Infrastruktur kommen. Bremen soll daraus rund 940 Millionen Euro erhalten.

Für den Neubau der Stephanibrücke gibt es mittlerweile konkrete Überlegungen. Den aktuellen Stand bei den Planungen finden Sie im Artikel.

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Veröffentlicht am 11.08.2026
WESER-KURIER · Martinistr. 43, 28195 Bremen
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