Die Geschichte des Bremer Freimarkts

Vom Warenmarkt zum Volksfest

Der erste Freimarkt fand vor rund 1000 Jahren statt. Damals war es aber noch kein Volksfest mit Karussells und spannenden Attraktionen, sondern ein Markt zum Handeln. Verkauft und gekauft wurden Lebensmittel, Handwerkskunst, aber auch Tiere.

Trotz der vielen Attraktionen blieb der Freimarkt viele Jahrhunderte lang ein Warenmarkt, auf dem gehandelt wurde. Erst vor etwa 200 Jahren entstand langsam ein Jahrmarkt mit Buden und Fahrgeschäften. Das erste Karussell hatte hölzerne Pferde, die von Menschen im Kreis gedreht wurden.

In den folgenden Jahrzehnten kamen immer mehr Attraktionen und Fahrgeschäfte dazu. So gibt es etwa die leckeren Schmalzkuchen seit rund 180 Jahren auf dem Freimarkt. 

Als 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach, wurde das Volksfest nur noch einmal zugelassen – als Budenstadt auf dem Domshof. Zwischen 1940 bis 1944 fand kein Freimarkt statt.

Bereits wenige Monate nach Kriegsende hieß es im Oktober 1945 wieder „Ischa Freimaak!“. In den Jahren darauf entwickelte sich der Markt stetig weiter. Auch Autoscooter gehörten schon bald zum Programm.

1959 strömten die Massen zur Eröffnung des Freimarkts zu Füßen des Rolands auf dem Marktplatz. Damals waren bereits 400 Schausteller Teil des Volksfestes.

Besonders beliebt bei den Kindern war damals das sogenannte "Schaukel-Karussell". Auch heute stehen noch Variationen dieses Karussells auf dem Freimarkt.

Der Freimarktsumzug begeistert die Menschen in Bremen seit etwa 60 Jahren.

Mit der Zeit wurden die Fahrgeschäfte auf dem Jahrmarkt immer komplexer.

Seit Mitte der 90er ist auch das beliebte Fahrgeschäft "Wilde Maus" fester Bestandteil des Freimarkts. 2013 wurde es durch die "Wilde Maus XXL" erweitert.

Bis heute ist der Freimarkt für Bremer die "fünfte Jahreszeit" und gilt als eines der beliebtesten Volksfeste in Deutschland.

Mehr über die Geschichte des Bremer Freimarkts können Sie in dem Artikel unser Autorin Olga Knoop lesen.

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Veröffentlicht am 05.12.2025
Credits

Produktion: Teresa Benke

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