Sie sind gegen Waffenlieferungen in die Ukraine und für Verhandlungen mit Putin. In der aktuellen Ausgabe der ZEIT kommen Skeptiker zu Wort – und ihre Kritiker.
Können Waffen Frieden schaffen? Darüber streiten in der ZEIT Margot Käßmann, einst erste weibliche Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, und Petra Bahr, Regionalbischöfin für den Sprengel Hannover und Mitglied des Deutschen Ethikrats.
In Umfragen gibt eine nicht unbedeutende Zahl von Bürgern an, Waffenlieferungen an die Ukraine kritisch zu sehen. Die ZEIT hat sich mit einigen von ihnen unterhalten. Etwa mit Gerold Scheuring aus Bayern, Maschinenbauingenieur, 61 Jahre alt.
Er ist zwar gegen Waffenlieferungen, aber nicht für einen sofortigen Stopp: weil das heißen würde, dass die Ukraine überrollt würde.
Petra Würdig ist 66 Jahre alt, lebt in Bad Düben in Sachsen, arbeitet als Handelsvertreterin. Und erzählt, sie sei gerade bei den Grünen ausgetreten. Wegen deren »Kriegskurs«.
Carola Wendt-Kettenburg, 65, ist Personal Coachin aus Berlin und hat eine Petition unterzeichnet, die sofortige Friedensverhandlungen fordert.
Putin sei für sie unberechenbar, todeswütig, rasend. Trotzdem sagt sie:
Der ehemalige Bundespräsident, Joachim Gauck, hält den Skeptikern in einem Interview mit der ZEIT entgegen:
Über Verhandlungen sagt er:
Warum fürchten Millionen Deutsche die militärische Hilfe für ein überfallenes Land?
Text: Georg Löwisch, Martin Machowecz, Andreas Öhler, Heinrich Wefing
Fotos: Gene Glover für DIE ZEIT (Glauben und Zweifeln), Marlena Waldthausen für DIE ZEIT (Gauck), Marian Lenhard für DIE ZEIT, Jacobia Dahm für DIE ZEIT, Iona Dutz für DIE ZEIT
Illustration: Sébastien Thibault für DIE ZEIT
Grafik und Animation: Jan Schwochow
Produktion: Nele Justus, Christian Krug, Frederik Seeler