Demnächst gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente, und die Lebenserwartung nimmt weiter zu. Mark Schieritz und Jens Jessen haben nachgedacht, wie sich damit umgehen lässt
Heute ist die Rente für viele Menschen so etwas wie die Krönung ihres Arbeitslebens.
Einschnitte bei der Rente? Es gibt wenige Maßnahmen, mit denen man sich als Politiker unbeliebter machen kann. Doch die Rente ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit.
Im Jahr 2035 wird es amtlichen Schätzungen zufolge rund 20 Millionen Rentner geben – ungefähr jeder vierte Deutsche.
Die Zahl der Menschen im Erwerbsalter aber schrumpft. Das bedeutet: Immer weniger Arbeitnehmer müssen
immer mehr Rentner versorgen.
Und Senioren bekommen länger Rente. Im Moment sind es im Schnitt mehr als 20 Jahre.
Wie damit umgehen?
»Man kann auch mit 70 noch Motoren bauen«, schreibt Mark Schieritz in seinem Essay.
Das Alter wird für viele Renter zur Projektionsfläche unerfüllter Wünsche. Jedensfalls in den Mittelschichten. Aber was führt zu Erfüllung? »Tun, wozu man begabt ist«, schreibt ZEIT-Autor Jens Jessen.
Millionen Alte mit großen Träumen für ihre Rente. Droht ihnen ein großer Albtraum?
Text: Mark Schieritz und Jens Jessen
Foto: Fabio Lovino/HBO (Filmszene aus der Serie »White Lotus«, Jennifer Coolidge (61) und Jon Gries (65) in Sizilien)
Illustration: Illustration: Maren Amini für DIE ZEIT
Infografiken: ZEIT-Grafik
Grafik und Animation: Jan Schwochow
Produktion: Johannes Mitterer, Frederik Seeler, Christian Krug