Kommt da noch was?

Wir haben Schriftsteller gefragt, wie sie sich ein Leben nach dem Tod vorstellen. Ihre Auskünfte sind tröstlich

Es hat alles mit einem Tweet begonnen. Mit dieser schönen, überraschenden Frage, die der Be­statter Julian Heigel auf Twitter ge­stellt hatte: »Worauf freuen Sie sich nach dem Tod?« Die ZEIT hat diese Frage an Schriftsteller geschickt.

Geradezu euphorisch antwortet die Schrift­stellerin Mithu Sanyal, 52, die in Düssel­dorf geborene Tochter einer polnischen Mutter und eines indischen Vaters, die in ihrem Roman Identitti ein herrliches Verwirrspiel um unseren heutigen Kampf um Identitäten inszeniert hat.

Karl Ove Knausgård ist mit einem Buch namens Sterben ein Weltstar der Literatur geworden. In seinen jüngst auf Deutsch erschienenen Romanen Morgenstern und Die Wölfe aus dem Wald der Ewigkeit ist die Vision der Ab­schaffung des Todes die tragende Idee. Er sagt: »Heute ist mir der Tod voll­ kommen egal.« Vielleicht hängt das mit einem Erlebnis zusam­men, das geschah, als er 17 war.

Warum der Mensch laut Knausgård diese große Idee des Todes braucht, und worauf sich andere Schriftstellerinnen und Schriftsteller nach dem Tod freuen, steht in der neuen Ausgabe der ZEIT.

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Veröffentlicht am 25.09.2026
Credits

Text: Volker Weidermann
Fotos: Paul Rousteau; Michael Althaus/KNA, Edmond Terakopian/eyevine/ddp, TomasWüthrich/13Photo, Katrin Binner/laif 
Titelbild: Caspar David Friedrich, »Mondaufgang am Meer«, 1822, Nationalgalerie Berlin/bpk
Grafik und Animation: Anton Delchmann
Produktion: Christian Krug, Johannes Mitterer, Frederik Seeler

Quellen
  1. 01DIE ZEIThttps://www.zeit.de/2023/15/leben-nach-dem-tod-schriftsteller?wt_cc3=01w0011k0904inhemanew2304f%7bmid%7d&utm_medium=email&utm_source=zbrief&utm_campaign=scrolly_zb_header&utm_content=01w0011k0904inhemanew2304f%7bmid%7d&wt_zmc=emanew.Int.zabo.zbrief.scrolly_zb_header.x
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