Karl Ove Knausgård, Dirk von Lowtzow, Judith Hermann: Die aufregendsten Neuerscheinungen der Saison in der Literaturbeilage zum Frühling
Diese Romane und Sachbücher bringen uns auf neue Gedanken.
Karl Ove Knausgård schreibt nicht mehr nur über sich selbst. Er erfindet jetzt seine Geschichten. In seinem Roman »Die Wölfe aus dem Wald der Ewigkeit« sucht ein junger Mann nach dem Sinn des Lebens.
Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow hat im Lockdown ein fulminantes Tagebuch geschrieben. Er offenbart darin: »Seit meiner Jugend faszinieren mich Gemüsebeete, weil sie Ordnungssysteme sind«.
Die Bloggerin und Autorin Nadia Shehadeh will in »Anti-Girlboss« erklären, warum es feministisch ist, möglichst wenig im Job zu schuften. Ihr Lebensmotto: »Keine Kinder und keine Karriere«
Seit dem Ukraine-Krieg fragen sich alle, warum Putins Reich so aggressiv nach außen agiert – in jahrhundertelanger Tradition. Welche Antworten geben Historiker und ihre aktuellen Bücher?
Judith Hermann hat ihre Frankfurter Poetikvorlesungen veröffentlicht, in denen sie von den Abgründen ihrer Familiengeschichte erzählt.
In ZEIT LITERATUR spricht sie erstmals über die Entstehung ihres Buches.
Dazu: Bücher über eine Schulzeit in Wien, ein Abendessen unter Freunden, die Abschaffung der Familie – und dazu die 20 Lektüren, über die gerade besonders geredet und gestritten wird.
Fotos: Karl Ole Knausgard: Beatrice Lundborg/DN/Picture-Alliance; Tocotronic: Frank Hoensch/Redferns/Getty Images; Nadia Shehadeh: Makbule Keles; Ukraine: Wassili Wereschtschagin malte 1871 »Die Apotheose des Krieges«, Artefact/Alamy/Mauritius images; Judith Hermann: Bettina Theuerkauf für ZEIT Literatur
Illustration: Eric Petersen für DIE ZEIT
Grafik und Animation: Jan Schwochow
Produktion: Johannes Mitterer, Christian Krug, Frederik Seeler